Justizfachwirtin

Ich hatte bereits während meines Fachabiturs die Möglichkeit, ein Jahrespraktikum bei einem Amtsgericht zu absolvieren. Dort konnte ich die vielfältige Arbeit in der Justiz kennenlernen. An der Ausbildung gefällt mir die abwechslungsreiche und vielfältige Arbeit, dadurch erwartet einen jeden Tag etwas Neues. Man lernt nicht nur einen Bereich in der Behörde kennen, denn man wechselt circa monatlich die Abteilung. Außerdem kann man bei den verschiedenen Praxisabschnitten bei anderen Gerichten und auch bei der Staatsanwaltschaft neue Erfahrungen sammeln. Als Justizfachwirt/in ist man Ansprechpartner für ratsuchende Bürger in den Abteilungen, dass macht den Arbeitsalltag noch einmal interessanter. Zudem arbeitet man schon früh selbstständig und kann selbst für ein paar Tage eine Abteilung leiten.

Jennifer Melchert (21), 2. Ausbildungsjahr im Amtsgericht Dannenberg

Einerseits habe ich eine Ausbildung im Verwaltungsbereich angestrebt. Auf der anderen Seite bin ich durch Verwandte/Bekannte, wie etwa durch meinen Vater, der selber Beamter ist, auf diese Tätigkeit im öffentlichen Dienst gestoßen. Mir gefällt an der Ausbildung zur Justizfachwirtin besonders, dass man in den vielen, unterschiedlichen Abteilungen ein umfassendes Aufgabenpaket absolviert, sodass man auch ein vielseitiges Arbeitsprogramm aufweisen kann, ohne dass es eintönig wird. Darüber hinaus arbeitet man mit zahlreichen Berufsgruppen zusammen, was ich persönlich zusätzlich als spannend ansehe. Der Hauptfaktor bleibt jedoch, dass ich viele unterschiedliche, positive Eindrücke in den Abteilungen bisher sammeln konnte und dadurch, dass man auch mal bei der Staatsanwaltschaft und dem Landgericht und dem Oberlandesgericht einen Ausbildungsabschnitt absolvieren konnte, finde ich es besonders gut, dass man später eine gewisse „Auswahl“ hat, wo man denn am liebsten arbeiten möchte, da die Aufgabenbereiche jeweils sehr variieren.

Jordy Regenthal (24), 2. Ausbildungssjahr

Berufsperspektiven

Das Oberlandesgericht Celle, das die Einstellungsbehörde ist, stellt nur bedarfsorientiert ein. Die Übernahmechance ist sehr wahrscheinlich, der Einsatzort steht allerdings noch nicht fest. Auch nach der Ausbildung gibt es Weiterbildungs- und Aufstiegschancen.
Andrea Bannöhr, Ausbildungsleiterin