Berufsausbildungs-Beihilfe (BAB)

Wenn der Lohn zum Leben nicht reicht – Hilfe für Azubis

Wenn mit dem Ausbildungsbeginn ein Abschied aus dem Elternhaus verbunden ist, weil der Ausbildungsort zu weit entfernt ist, kann die Arbeitsagentur Auszubildende mit Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) unterstützen. Volljährige Auszubildende können BAB erhalten, wenn sie während der Ausbildung nicht mehr im Haushalt der Eltern leben. Bei minderjährigen Auszubildenden gelten besondere Regelungen. Die Höhe richtet sich nach dem Bedarf, der Art der Unterbringung und dem Einkommen des Auszubildenden. Dabei werden das Jahreseinkommen der Eltern und des eventuellen Lebens- bzw. Ehepartners gegebenenfalls angerechnet.

Früher ist besser

Die BAB kann erst ab dem Zeitpunkt bewilligt werden, ab dem ein Antrag gestellt wurde.

Mit einem Anruf bei der gebührenfreien Service-Nummer (0800) 4 55 55 00 lassen sich vorab die wichtigsten Voraussetzungen am Telefon klären. Außerdem werden die nötigen Antragsunterlagen zugeschickt. Wer vorab testen möchte, ob sich eine Antragstellung lohnt, kann den BAB-Rechner unter www.babrechner.arbeitsagentur.de aufrufen.